Charley's Tante

 Textfassung: Daniel Call

Inszenierung                      Karlheinz Odörfer
Musik-Arrangements          Ruth Bäz (Klavier)       
& Begleitung                      Moritz Kraus (Kontrabass, Percussions)

Vom 6. – 9. Februar 2014 präsentieren Kalle Odörfer und Darsteller des Theatrum-Mundi-Ensembles

den Bühnen-Spaß „Charleys Tante“ als Neu-Inszenierung mit Musik auf der Bühne der Galerie Gaswerk.  

Brandon Thomas’ farcenhafte Stück-Vorlage zu „Charleys Tante“ aus dem Jahr 1892 kennt man in Deutschland insbesondere auch durch die berühmten Verfilmungen der Fünfziger und Sechziger Jahre mit Heinz Rühmann und Peter Alexander. Die Handlung ist zeitlos und garantiert gnadenlose Strapazen für die Lachmuskeln.

Die beiden „ewigen“ Studenten Charley und Jack benötigen für eine geplante Verabredung mit ihren Freundinnen dringend eine Anstandsdame. Da die dafür vorgesehene Donna Lucia d’Alvadorez, Charleys Tante aus dem fernen Argentinien, nicht rechtzeitig eintrifft, überreden die beiden ihren Freund Lord Fancourt Babberly – genannt „Babbs“ und begeisterter Laiendarsteller - als Frau verkleidet die Rolle zu spielen. Die aus dieser sympathisch-frechen Travestie resultierende Situationskomik verbunden mit nostalgischer Musik macht den besonderen Reiz des Stückes aus…

Charley's TanteDie Bühnenversion in der Galerie Gaswerk ist durchzogen mit Gesangseinlagen unterschiedlicher Stilrichtungen und wird musikalisch begleitet von Ruth Bäz (Klavier) und Moritz Kraus (Kontrabass, Percussions).

Statement

Eigene Musikarrangements bei unserer Inszenierung von Daniel Calls Bühnenfassung von „Charley`s Tante“ 2014 / 2015

Lange Zeit nach Abschluss unserer Aufführungsserie von „Charley’s Tante“ im Herbst 2015 meldete sich bei TME e.V. ein Herr und spielte am Telefon eine Tonaufnahme vor. Als Regisseur erinnerte ich mich, dass es sich um einen Titel einer Demo-CD handelte, die wir auf Nachfrage vom GALISSAS-Verlag Berlin im Zuge unseres Aufführungsvertrages von „Charley’s Tante“ zur Verfügung gestellt bekamen.

Zur Musikalisierung & Vertragsabwicklung rund um unsere Produktion können wir unsererseits folgendes feststellen:

  1. In der von uns ausgewählten Bühnenfassung, „Charley’s Tante“ von Daniel Call, waren mehrere originelle Couplet-Texte enthalten, die für uns als fester Bestandteil dieser Bühnenfassung hervorgingen.
  2. Für die von uns ausgewählte Bühnenfassung „Charley’s Tante“ von Daniel Call bestand zur Laufzeit unserer Inszenierungen ein regulärer Aufführungsvertrag mit dem GALISSAS Verlag Berlin, in dessen Rahmen die Tantiemen in vollem Umfang geregelt und von uns aus auch so beglichen wurden.
  3. Der Verlag hatte TME für seine Produktion k e i n Notenmaterial zur Verfügung gestellt; Der Name eines „Komponisten“ ging aus unserem Aufführungsmaterial  n i c h t  hervor. Auf unsere Nachfrage zu den Bühnensongs erhielten wir vom Verlag eine Arbeits-Demo in CD-Form mit einer Vertonung einiger Liedtexte.
  4. Da die Liedkonzeption in Schwierigkeitsgrad, Intonierungs-Charakter etc. an vielen Stellen nicht unseren Inszenierungsideen und Stimmlagen entsprach, hatten wir im Ensemble zusammen mit unserer Musikpädagogin für unsere 7 Vorstellungen ein eigenes Musikkonzept erarbeitet, welches den Wortwitz und Stilvielfalt der Liedeinlagen in vergleichbarer Form, aber neu und eigenständig und von den Tonaufnahmen deutlich abweichend, umsetzte.

TME e.V. arbeitet in semi-professioneller Weise seit über 20 Jahren mit Bühnenverlagen zusammen und ist ausnahmslos darauf bedacht, die Urheberrechte gemäß jeweiliger Vertragsbedingungen in vollem Umfang zu erfüllen. Wir bedauern außerordentlich, sollte es hier zu Unstimmigkeiten zwischen Textbearbeiter, Komponist und Verlag gekommen sein – wir können nur nach den Gegebenheiten handeln, die uns zur Produktionslaufzeit bekannt sind. Wir fühlen uns an die Informationen und Auflagen der vermittelnden bzw. vertretungsberechtigten Verlagsagentur gebunden.

Den Namen „Niels Fölster“ in Zusammenhang mit den Liedeinlagen zu „Charley’s Tante“ erfuhren wir selbst erstmals aus unserer Pressekritik; hier hatte der Verfasser offenbar den Komponisten-Namen aus einer früheren Inszenierung andernorts in Zusammenhang mit dem Bearbeiter der Bühnenfassung Daniel Call recherchiert.

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