Nscho-Tschi und Little Shatterhand

Mit freundlicher Genehmigung des Karl-May-Verlages hatte Regisseur Karlheinz Odörfer eine neue Wildweststory geschaffen die an die berühmten Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand erinnerte. Im Mittelpunkt der Handlung standen jedoch zwei Jugendliche: Das Apatschenmädchen Nscho-tschi und Richie, ein halbwüchsiger weißer Boy aus dem Eisenbahn-Lager Fairwood-Camp, der sich bald schon den Namen „Little Shatterhand“ verdiente. Natürlich traten auch bekannte Figuren aus den Reiseerzählungen Karl Mays auf, beispielsweise
der Witzbold und gewiefte Westmann Sam Hawkins, der grimmige Komantschen-Häuptling Tokvi-Kava, das zwielichtige Halbblut Ik Senanda, der kauzige Sachse Hobble-Frank und natürlich Winnetou, der Häuptling der Mescaleros-Apatschen.
Das Theatrum-Mundi-Ensemble hat mit dieser Uraufführung zugleich eine neue Spielstätte für Freilichttheater in Schwabach vorgestellt: Den abenteuerlich angelegten Pausenhof des SFZ in der ehemaligen Kaserne.
Die weitläufige Kulisse vermittelte fast den Eindruck eines „Breitwandeffekts“: links der Saloon, rechts das Dorf der Apatschen, im Hintergrund das Pueblo, und mitten drin die Prärie mit all ihren Gefahren …


